01 — Werdegang
Mein Weg zwischen BWL, Daten und Software
Schon während meines BWL-Studiums habe ich mich intensiv mit Mathematik, Rechnungswesen und wirtschaftlichen Zusammenhängen beschäftigt. Ursprünglich konnte ich mir gut vorstellen, später Steuerberater zu werden.
Meine ersten beruflichen Stationen führten mich deshalb unter anderem zu KPMG in die Wirtschaftsprüfung, zu Horváth & Partners ins Consulting und zu ProSiebenSat.1 ins Controlling. Dabei habe ich früh erlebt, wie stark Unternehmen von verlässlichen Daten und sauberen Prozessen abhängig sind.
Nach dem Studium wechselte ich in den Bereich Business Intelligence. Bei ORAYLIS arbeitete ich mehrere Jahre an der Schnittstelle zwischen betriebswirtschaftlichen Anforderungen, Daten und technischen Lösungen.
Mit der Zeit interessierte mich jedoch immer stärker nicht nur die Auswertung von Daten, sondern die Entwicklung der Software selbst.
Von Business Intelligence zur App-Entwicklung
Später gründete ich mit Flagship Apps mein eigenes Unternehmen für mobile Softwareentwicklung.
Seitdem habe ich Apps und digitale Produkte für Start-ups, mittelständische Unternehmen und Konzerne entwickelt und Projekte von der Anforderungsanalyse bis zur technischen Umsetzung begleitet.
Unter anderem arbeitete ich mehrere Jahre als Flutter-Entwickler an einer umfangreichen Anwendung für Bayer. Dort beschäftigte ich mich mit Themen wie Offline-First-Architekturen, komplexen fachlichen Anforderungen und der Weiterentwicklung großer Software-Codebases.
Diese Zeit hat meinen Blick auf Software stark geprägt: Gute Software muss nicht nur technisch funktionieren, sondern reale Prozesse zuverlässig abbilden und auch bei wachsender Komplexität beherrschbar bleiben.
Wie daraus MiracleSync entstanden ist
MiracleSync entstand schließlich aus einem Problem in meinem eigenen Unternehmen.
Ich nutzte Stripe für Zahlungen und wollte Gebühren, Rechnungen und Transaktionen zuverlässig in meine Buchhaltung übertragen. Dabei stellte ich fest, dass es keine Lösung gab, die den Prozess so automatisierte, wie ich es mir vorstellte.
Also entwickelte ich selbst eine.
Aus dem zunächst internen Tool entstand nach und nach MiracleSync. Schnell zeigte sich, dass viele SaaS-Unternehmen und Online-Businesses vor ganz ähnlichen Herausforderungen standen.
Seit 2022 entwickeln wir MiracleSync kontinuierlich weiter. Heute nutzen mehr als 400 Unternehmen die Software, um ihre Stripe-Daten automatisiert für die Buchhaltung aufzubereiten und zu übertragen.
Was ich heute bei MiracleSync mache
Als Gründer und Entwickler beschäftige ich mich sowohl mit der technischen Weiterentwicklung unserer Produkte als auch mit den fachlichen Anforderungen dahinter.
Dabei profitiere ich heute von den unterschiedlichen Stationen meines bisherigen Weges: vom Rechnungswesen über Daten und Business Intelligence bis hin zur professionellen Softwareentwicklung.




